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17. Mai 2013 / Thomas Heidkamp

Automatische Modellarchivierung in ViFlow 5 Professional/Enterprise

Nachdem ich mich im letzten Beitrag mit den Neuerungen von ViFlow 5 insgesamt beschäftigt habe, möchte ich an dieser Stelle die neue Funktion „Modellarchivierung“ ein wenig näher vorstellen.

In eigentlicher jeder Basic-Schulung werden die nachfolgenden Fragen formuliert:

  • Wie archiviere ich meine ViFlow-Inhalte?
  • Was archiviere ich, die Datenbank oder das WebModel?
  • Gibt es eine Möglichkeit den aktuellen Stand mit einer Vorgängerversion zu vergleichen?

Seit ViFlow 5 ist die Antwort auf alle drei Fragen recht simpel geworden. Das Zauberwort heißt „Modellarchivierung“. Die Funktion ist enthalten ab der Version ViFlow 5 Professional.

 

Wie lief es bisher?

Zunächst war eine Entscheidung zu treffen, über welches Vorgehen die Inhalte gesichert werden sollten. In der Praxis konnte ich bei unseren Anwendern vier Ansätze erkennen.

  • Das manuelle Erzeugen einer Datenbankkopie vor Arbeitsbeginn
  • Die Nutzung der Backup-Funktion in ViFlow
  • Ablage des alten WebModels in einem Archivordner, ggf inkl. Sicherung der ViFlow-Datenbank
  • Automatische Sicherung aller Datenbestände über tägliche Bandsicherung seitens der IT-Abteilung

Allerdings ermöglichen lediglich die zwei zuletzt genannten Ansätze einen späteren Zugriff auf die Datenbasis (ViFlow-Datenbank) um ggf. Altstände in das aktuelle System zurückzuholen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit ohne großen Aufwand auf ältere WebModels zuzugreifen um die aktuellen Prozessversionen mit früheren Versionen zu vergleichen. Nur der letzte Punkt, Bandsicherung der IT, ist für uns Anwender mit keinerlei Aufwand verbunden gewesen. Bei allen anderen Ansätzen mussten wir aktiv werden und es bestand stets die Gefahr, dass wir Anwender das Sichern auch einfach mal vergessen.

 

Wie läuft es jetzt?

Mit ViFlow 5 Professional gibt es nun eigentlich nur noch eine Fragestellung, die wir im Hinblick auf die Archivierung beantworten müssen. Und zwar die Frage nach dem Ablagepfad der Sicherungen. Alles Weitere wird dann durch das Programm erledigt. ViFlow 5 Professional kann, sofern es entsprechend konfiguriert ist, nach jeder Veröffentlichung die aktuelle Datenbank und auch das soeben erstellte WebModel, ohne weiteres Zutun durch uns Anwender, archivieren. Weiter setzt ViFlow eine Verlinkung in der Prozessstruktur der Modellierungsumgebung, über die der Stand/die Stände der letzten Veröffentlichung(en) eingesehen werden können. Somit können wir Anwender genau vergleichen, wie der Prozess ggf. vor einem halben Jahr ausgesehen hat.

Was sind die Voraussetzungen zur Nutzung der Modellarchivierung?

Wie im oberen Abschnitt bereits erwähnt, steht diese Funktion erst in ViFlow 5 Professional zur Verfügung. Alles Weitere ist, verglichen mit dem bisherigen Vorgehen, einfacher und damit –wie ich finde – besser geworden.

  1. Setzen Sie in den ViFlow-Optionen den Haken „Backup nach erfolgreicher Veröffentlichung“
  2. Definieren Sie den Ablagepfad der Sicherungen (Stellen Sie bitte ausreichenden Speicherplatz sicher!)

Mehr ist nicht notwendig, um die Modellarchivierungsfunktion zu nutzen. Nachfolgend finden Sie ein paar Screenshots, die den Weg zum Ziel noch einmal in grafischer Form darstellen.

Anleitung Modellarchivierung

1. Starten Sie zunächst ViFlow und öffnen dann anschließend Ihre Datenbank. Nun gehen Sie in das ViFlow Menü unter den Punkt Extras > Optionen. Unter dem Punkt Allgemein > Auto-Backup setzen Sie einfach den Haken an der Checkbox „Backup nach erfolgreicher Veröffentlichung“. Sie können ohne Probleme auch weitere der verfügbaren Häkchen setzen oder, wie bei mir zu sehen, auf alle weiteren verzichten. Im gleichen Optionsfenster konfigurieren Sie auch den Pfad, an welchem die Sicherung künftig abgelegt wird.

   Aktivierung über Backupeinstellung               

Abb. 1 Aktivierung der Modellarchivierung und Konfiguration des Backup-Pfades

2. Im nächsten Screenshot (Abb. 2) sehen Sie den Eintrag, der nach erfolgreicher Veröffentlichung des WebModels im Kontextmenü der Prozessgrafiken gesetzt wird. Mit jeder neuen Veröffentlichung werden die Einträge im Kontextmenü fortgeschrieben.

Eintrag im Kontextmenü

Abb. 2 Eintrag im Kontextmenü der Prozessgrafik nach erfolgreicher Veröffentlichung

3. Unter dem unter 1. definierten Speicherpfad sind nach der erfolgreichen Veröffentlichung zum einen das gerade erstellte WebModel abgelegt, sowie die dazu gehörige Datenbank. Die jeweiligen Ziffern hinter dem Ordner-/Dateiname geben das Veröffentlichungsdatum, bis auf die Sekunde heruntergebrochen, wieder. Je nachdem, wie oft Sie Ihr Prozess-/QM-Modell veröffentlichen/aktualisieren, kann natürlich im Laufe der Zeit eine ganze Menge an Einträgen und auch Daten zustande kommen. Um die Kontextmenüeinträge und ggf. Speicherplatz zu bereinigen, löschen Sie bitte die nicht mehr benötigten HTML-Modelle (wenn erforderlich auch die Datenbanken) aus dem Backup-Ordner. Damit verschwindet auch der Eintrag zur entsprechenden Modellversion.

Backups im Explorer

Abb. 3 ViFlow-seitig abgelegte Backups nach erfolgreicher Veröffentlichung

Fazit

Einmal die Optionen aufgerufen, einen Haken gesetzt und last but least den Backup-Pfad definiert. Ich denke viel einfacher geht es nicht? Oder?

Bis demnächst in diesem Blog! Dann mit mehr Infos zum Thema Prüf- und Freigabeunterstützung in ViFlow!

Euer Thomas Heidkamp

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